• Fütterung                                                                
  • Schutz
  • Anschaffung
  • Sicherheit

           

Fütterung

*  1. Die sicherste Methode, den Stubentiger artgerecht zu ernähren, ist der Griff zur Fertignahrung. Denn diese enthält alle lebenswichtigen Nährstoffe in der richtigen Ausgewogenheit.

    * 2. Da junge Katzen schnell wachsen, aber einen kleinen Magen haben, sollten sie mehrmals pro Tag mit kleinen Portionen gefüttert werden. Erwachsene Tiere bekommt 2 Mahlzeiten pro Tag; eine morgens und eine abends, am besten immer zur gleichen Tageszeit.

    * 3. Pro Kilogramm Körpergewicht benötigt die erwachsene Katze täglich etwa 300 Kilojoule. Bei Fertignahrung ist die richtige Menge in den Dosierungsanweisungen berücksichtigt.

    * 4. Tischreste, für den Menschen gedachte Snacks und gewürzte Nahrung sind als Katzenfutter nicht geeignet, weil ungesund.

    * 5. Rohes Fleisch kann für die Vierbeiner gefährliche Krankheitserreger enthalten und sollte daher nicht gefüttert werden.

    * 6. Zum Trinken eignen sich Wasser und lactose-reduzierte Milch aus dem Fachhandel. Kuhmilch vertragen die meisten Katzen nicht.

    * 7. Als Futterplatz sollte man eine ruhige Ecke wählen, die auch leicht sauberzuhalten ist. Die Katze beim Fressen möglichst nicht stören.

    * 8. Die Nahrung sollte lauwarm sein und nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen. Kaltes Futter mögen die Stubentiger nicht und es tut ihrem kleinen Magen nicht gut.

    * 9. Signalisiert die Katze, daß sie genug hat, Futterreste aus dem Napf entfernen und diesen mit heißem Wasser säubern.

    * 10. Nach der Mahlzeit braucht die Katze Ruhe. Meist sucht sie sich ein stilles Plätzchen zum Schlafen und Verdauen. Ist sie wieder munter und spielbereit, kommt sie ganz von selbst.

                                                         

Schutz

Trotz guter Pflege und ausgewogener Ernährung stellen die Viruserkrankungen der Katze eine große Gefahr für deren Gesundheit dar. Da die Behandlung von Viruserkrankungen meistens sehr schwierig bzw. aussichtslos oder, wie bei Tollwut, verboten ist, sind frühzeitige Impfungen der einzige Schutz gegen diese Erkrankungen.
Schutzimpfungen sind möglich gegen

    * 1. » Katzenseuche (Panleukopenie)
    * 2. » Katzenschnupfen (Rhinotracheitis, Herpes- und Calici-Virusinfektionen)
    * 3. » Katzenleukose
    * 4. » Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)
    * 5. » Tollwut



Gesundheit Ihrer Katze

Sicherlich liegt Ihnen die Gesundheit Ihrer Katze am Herzen. Sorgen Sie deshalb für eine gesunde Ernährung und halten es grundsätzlich mit der Weisheit, dass Vorsicht besser als Nachsicht ist.

Eine gesunde Katze zeigt ihre strahlenden Augen und ihr glänzendes Fell. Sie ist voller Energie und hat einen guten Appetit. Sauberer Ohren und eine feuchte Nase sind ebenfalls gute Zeichen.

Achten Sie auf die Gesundheit Ihrer Katzen. Schauen Sie sich Ihre Katze regelmäßig genau an und achten auf mögliche Erkrankungshinweise. Bringen Sie auch eine "gesunde" Katze mindestens einmal im Jahr zum Tierarzt und besprechen mit ihm unter anderem die notwendigen Impfungen.

Auch eine gesunde Katze braucht regelmäßige Pflege, Beschäftigung und Zuneigung für ein glückliches Leben.

Anschaffung

Natürlich sollte man nie einfach aus dem Bauch heraus eine Katze (oder Katzen) kaufen oder aus dem Tierheim holen, schon gar nicht, wenn dieser Impuls auf Wünsche der Kinder beruht.Eine Katze ist ein Mitbewohner, der die nächsten zehn und mehr Jahre bleiben wird und dem gegenüber man eine Verantwortung trägt.

Eine erste wichtige Frage ist natürlich, ob in der Familie eine vielleicht unbekannte Katzenallergie vorliegt. Wenn die Entscheidung fest steht und es auch keine Allergie gibt, stellt sich die Frage, woher man die Katze nehmen will.

Viele Tiere warten im Tierheim auf eine Aufnahme in ein neues Zuhause. Ein Vorteil einer Katze aus dem Tierheim ist, dass man dem Tier damit (normalerweise) etwas Gutes tut und dass man schon im Vorneherein vom Tierheimpersonal etwas von den Verhaltensweisen und Eigenarten des Tieres erfahren kann.

Nachteilig ist, dass man oft nicht weis, was der Katze zuvor passiert ist und wie sie ins Tierheim kam. Viele Katzen aus dem Heim brauchen eine lange Eingewöhnungszeit und haben unbekannte Ängste und Verhaltensweisen, die eine Annäherung unter Umständen schwierig machen.

Falls die Entscheidung auf eine Rassekatze fällt, ist es wichtig, auf jeden Fall mehrere Züchter zu besuchen, um sich zum Beispiel ein Bild vom Haltungsumfeld des Züchters zu machen. Auch Zuchtkatzen können schwierige Zeitgenossen sein, wenn sie vom Züchter falsch oder lieblos gehalten wurden.

Traumhaft sind natürlich Katzenbabys. Sie sollten mindestens 10 Wochen alt sein, ehe sie von der Mutter getrennt werden.

Es ist wichtig, dass die Katzen in der zweiten bis siebten Lebenswoche Kontakt zu ihren Geschwistern, der Mutter und zu Menschen haben können, um eine gute Sozialisierung zu gewährleisten. Wenn die Katze in dieser Sozialisierungsphase zu einsam war oder keine Menschen kennen lernte, wird sie immer scheu sein und auf jeden Annäherungsversuch sehr vorsichtig reagieren.

Jede Katze sollte entwurmt und gegen Katzenseuche/Katzenschnupfen geimpft sein. Katzen, die die Wohnung auch verlassen, brauchen natürlich einen umfangreicheren Impfschutz.

Ausserdem sollte man sich überlegen, welche Katze zu den eigenen Lebensgewohnheiten passt. Katzen, die öfter einmal allein sein werden, sollte natürlich nicht zu menschenbezogen sein und nach Möglichkeit auch einmal raus können; für allein lebende, berufstätige Menschen empfiehlt es sich, gleich zwei Katzen zu nehmen, damit keine einsam ist.

Eine Katze, die man eventuell aussuchen will, sollte man nach einigen Kriterien beobachten. Die Katze sollte vital und gesund, einigermassen menschenbezogen und nicht zu scheu sein. Ideal ist es natürlich, wenn die Katze direkt Interesse am Menschen zeigt.

Den Gesundheitszustand der Katze kann man überprüfen, in dem man darauf achtet, ob sie apathisch wirkt, ein unsauberes Fell hat oder Über-/ Untergewicht. Unsaubere Ohren können ebenfalls ein Zeichen von Krankheit sein.

Um eine Wohnung zu einem schönen Zuhause für eine Katze zu machen, sollte ein Kratzbaum vorhanden sein (der natürlich weniger für das Wohlbefinden der Katze – die bei ihrer Krallenpflege nicht sehr wählerisch ist – sondern für das der Menschen sorgt, die ihre Möbel schätzen), eine Katzentoilette sowie ein fester, vielleicht ein wenig blickgeschützter Ort zum Fressen.

Viele Katzen schätzen es, wenn man ihnen eine Höhle für den Rückzug anbietet, wenn sie einmal allein sein will. Da Katzen einzelgängerisch sind, ist diese Möglichkeit zur Einsamkeit auch für geselligere Katzen ein wichtiger Beitrag zum Wohlbefinden.

Ebenso sollte der Schlafplatz für die Katze ruhig, frei von Zug und ein wenig versteckt sein. Es ist wichtig, die Katze von vorneherein an „ihre“ Orte zu gewöhnen, da viele Tiere spätere Umstellungen nicht mögen und eventuell verweigern werden.

Wenn die Katze in der Wohnung öfter einmal allein sein wird, empfiehlt es sich, einige Spielzeuge bereitzustellen. Viele Katzen beschäftigen sich gerne mit den Spielzeugen und geniessen sowohl das Spiel alleine als auch mit einem Menschen zusammen.



Wichtige Fragen...

1. Habe ich genügend Zeit?
2. Ist Ihre Wohnung, prich Balkon oder Terasse Katzensicher?
3. Sie sollten nicht den ganzen Tag ausser Haus sein. Und Sie sollten die Zeit aufbringen können, sich genügend mit Ihrer Katze zu beschäftigen. Das bedeutet, jeden Tag mindestens 20 Minuten mit Ihr zu spielen und sich um Ihr Futter und die Reinigung Ihrer Toilette zu kümmern.
4. Habe ich ausreichenden Platz?
Der Katze sollten mindestens 30-40 m2 Platz zur Verfügung stehen. Ausserdem freuen sich die meisten Katzen über einen Balkon oder einen Garten.
5. Sind Sie bereit die Kosten zu tragen?
Eine Katze muss regelmässig geimpft werden, Sie müssen die Kosten für Futter und Streu mit einbeziehen, sowie eventuelle Tierarztbesuche, die je nach Krankheit auch recht teuer werden können.
6.  Sind Sie bereit Ihre Katze für einen langen Zeitraum zu behalten?
Katzen können bis zu 20 Jahre alt werden. Sie tun Ihrer Katze bestimmt keinen Gefallen, wenn Sie sie vorzeitig wieder abgeben oder aussetzen. Machen Sie sich also längerfristige Gedanken.
7. Falls Sie zur Miete wohnen: Ist eine Katze erlaubt?
Nicht in jeder Wohnung ist es gestattet Tiere zu halten. Sie sollten sich also vorher bei Ihrem Vermieter erkundigen.

Sicherheit

Wir Katzen sind seeeeeehr neugierig und entdecken alles was für uns noch unbekannt ist, deswegen ist es sehr wichtig das unser Lebensraum möglichst katzensicher gestaltet wird um Gefahren bestmöglichst aus dem Wege zu gehen.

 

Folgende Dinge solltet ihr, sofern ihr euch eine Katze anschaffen wollt oder bisher noch keine Katzenerfahrung habt beachten:

 

    * Aufpassen das keine kleinen Gegenstände rumliegen die wir Katzen verschlucken könnten und unter Umständen daran ersticken

 

    * Spitze und Scharfe Gegenstände (z.B. Messer, Nadeln oder Scheren) ausser Reichweite lagern damit wir uns beim Spielen nicht verletzen

 

    * Vorsicht ist besonders bei offenem Feuer (Kerzen usw.), heißen Herdplatten und auch bei Bügeleisen geboten, eine Kerze, eine Herdplatte oder auch ein Bügeleisen (oder andere Geräte die heiß werden) sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden, erst recht nicht wenn sich eine Katze mit im Raum befindet

 

    * Balkone sollten in hohen Stockwerken und wenn die Katze nicht “abhauen” soll mit speziellen im Fachhandel erhältlichen Netzen (Katzennetze) gesichert werden

 

    * Gekippte Fenster haben schon so mancher Katze ein Ende bereitet, leider, daher immer darauf achten das die Fenster wenn man das Haus verlässt fest verschlossen oder aber auch durch spezielle Einrichtungen gesichert sind. Auch hier gilt, eine Katze niemals in einem Raum mit gekipptem Fenster alleine lassen!

 

    * Die Wohnung sollte auf jedenfall frei von giftigen Pflanzen sein damit wir uns nicht auf der Suche nach Gras darüber her machen

 

    * Jegliche Chemikalien, Putzmittel, usw. sollten für uns katzen unerreichbar sein

 

    * Außerdem ist vorsicht bei Waschmaschinen oder Trocknern geboten, wir katzen lieben es uns manchmal an den unmöglichsten Stellen zu verstecken

 

Es gibt sicherlich noch einige Dinge die man beachten sollte. Wir lernen, eine Katze zu halten bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen und für ihre Sicherheit zu sorgen!!!!

 


 



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